Weißes Gold - Qualitätsporzellan aus dem Oberpfälzer Wald
Die Chinesen haben seit dem 2. Jh. v. Chr. feines Steinzeug hergestellt. Dieses wurde in der Qualität so weit verbessert, dass etwa um 1200 n. Chr. daraus das Porzellan entwickelt war. Trotzdem dauerte es noch bis um 1520, bis es zu den ersten Porzellaneinfuhren aus China kam. Wegen des hohen Preises versuchten viele in Europa hinter das Geheimnis der Herstellung zu kommen. 1709 gelang erstmals in Europa ein Porzellanbrand. Bis ins 19. Jh. war die Herstellung des "Weißen Goldes" Betriebsgeheimnis der königlichen und fürstlichen Manufakturen.
Erst marktwirtschaftliche Tendenzen und eine freiere Gewerbepolitik haben das geändert. Die zunehmende Industrialisierung und die für die Porzellanherstellung notwendigen Rohstoffvorkommen waren Grundlage für die Porzellanstandorte in unserem Raum. Anfang des 19. Jh. entstanden im Oberpfälzer Wald wegen der vorhandenen Grundstoffe immer mehr Porzellanfabriken und der Ausbau der Eisenbahn machte unsere Gegend für Jahrzehnte zu einer Porzellanregion. Die sehr großzügige Öffnung der Märkte für die ostasiatische Konkurrenz hat in den letzten Jahren zum Verschwinden einiger traditionsreicher Betriebe geführt.
Meist als Familienunternehmen arbeiten die kleinen Manufakturen und Dekorationsbetriebe im Oberpfälzer Wald. Die Geschichte der Porzellanherstellung wird neben den Spezialmuseen auch in den Heimatmuseen der Porzellanstädte gezeigt. Die Fachgeschäfte im Oberpfälzer Wald bieten die Möglichkeit zu günstigem Einkauf von Porzellan.
Einkaufsmöglichkeiten:
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95671 Bärnau 92681 Erbendorf 92685 Floß
95695 Mähring
95666 Mitterteich Porzellanmanufaktur Johann Weig
95698 Neualbenreuth
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Rosenthal AG
92726 Waidhaus Porzellanfabrik Christian Seltmann 95676 Wiesau Porzellanmanufaktur Bruno Stalla |
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