Die Geisterwanderung zu Nittenau
Die geisterhafte Komödie zu den drei Burgen Hof, Stefling und Stockenfels mit dem Henker von Hof, den Hexen von Stefling und den Bierpanschern zu Stockenfels begeistert jedes Jahr zahlreiche Zuschauer:
Termine 2011:
09. Juli 2011
06. August 2011
03. September 2011
Preise: Erwachsene 12,00 € / Kinder 6,00 € / Familienkarte 30,00 € (Ehepaare mit eigenen Kindern bis 16 Jahre)
Der Burgwirt der Burg Hof bewirtet die Teilnehmer mit dunklem Geisterbier, Bierschnaps und Geisterwürst. Ritterballaden und Minnelieder, sowie mittelalterliche Tänze und Musik sorgen für ausgelassene Stimmung unter den Geisterwanderern bis die erste Aufführung beginnt: Der Ritter Jörg fällt auf die Intrige seines Knappen Neidhart herein und erdolcht in wilder Raserei seine schöne Frau Adelheid. Die grausame Tat wird durch den "Henker vom Hof" gesühnt. Doch nach seinem Tod streift der Ritter nun als "Reiter ohne Kopf" zwischen den Burgen Hof und Stefling durch Wald und Flur und lehrt die Wanderer das Fürchten.
Die Wanderer ziehen weiter zur Burg Stefling, wo sich alle Hexen der oberen Pfalz tummeln. Im alten Burghof lockt eine deftige Brotzeit mit "Hexenspeis" und dunklem Geisterbier. Die Dunkelheit bricht herein, also wird ein Feuer entfacht und plötzlich kündigen schaurige Sphärenklänge den "Hexensabbat" an. Der Burgknecht versucht vergeblich, die Gäste zu warnen. Doch es ist bereits zu spät - die Hexen stürmen den Burghof! Der Hexenschwur geht den Zuschauern regelrecht durch Mark und Bein... Zwei Fratres, die von den Hexen mit Arglist herbeigelockt wurden, gelingt es tatsächlich, die bösen Weiber auf den Burghof zu bannen. Doch Sie überhören den Glockenschlag, der die Geisterstunde einläutet und die Hexen befreit... Bis zum rettenden Glockenschlag um Eins müssen die beiden Brüder die Folter der zornigen Hexen erleiden.
Mit Laternen gerüstet machen sich die Wanderer in finsterer Nacht auf zur Burg Stockenfels, wo ihnen der Geisterkastellan das Schicksal der Verbannten vor Augen führt: verhasste Bierpanscher, eine unredliche Kellnerin, der berüchtigte Pfleger von Aufhausen... Sie werden einem peinlichen Verhör über ihre Untaten zu Lebzeiten unterzogen, doch sie geben sich alle unschuldig. Der Geisterkastellan hat kein Mitleid mit ihnen und verbannt sie in die "Panscherhöll", wo die "Panscherbuße" stattfindet...
Nach diesem aufregenden Spektakel geht es hinunter zum Ufer des Regens. Eine Fähre setzt die Geisterwanderer sicher über den Fluss. Nach einem kräftigen Geistertrunk in Marienthal bringen Busse die Wanderer zurück nach Nittenau.
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